Mach die kalten Monate zu Deiner ganz persönlichen Wohlfühlzeit


Jetzt ist es wieder soweit. Am Wochenende konnte man noch die warmen Sonnenstrahlen genießen und die Zeit im Biergarten verbringen und heute erscheint die ganze Welt trist, grau und regnerisch. So sehr ich mir auch wünsche, dass der Sommer noch ein bisschen länger andauern würde: er ist unwiderruflich vorbei. Zumindest für dieses Jahr.

Die Blätter an den Bäumen färben sich langsam aber sicher zu einer bunten Vielfalt aus Gelb-, Rot-, und Brauntönen. Meine tägliche Joggingrunde habe ich heute zum ersten Mal seit Monaten mit einer Regenjacke absolviert. Die Jacke wird nun in den kommenden Monaten wieder mein regelmäßiger Begleiter sein.


Spätestens jetzt sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man die nächsten Monate gut für sich nutzen kann, so dass Körper und Seele sogar von der kalten Zeit des Jahres profitieren können.

Gerade zum Jahreswechsel hin ist es wichtig, auch mal zu entschleunigen und das Tempo aus dem Alltag herauszunehmen, so daß man mit neuer Energie und frisch gestärkt in das neue Jahr starten kann.





Vitamin D: Wer kennt das Gefühl nicht. Die Tage werden kürzer, man geht morgens im Dunkeln aus dem Haus und kommt abends im Dunkeln wieder heim. Zwischendurch offenbart einem der Blick aus dem Fenster ein herbstliches, verregnetes Grau. Ein paar solcher Tage reichen und schon fühlt man sich schlapp, ausgelaugt und ernergielos.

Hier kann es sinnvoll sein, auf den Vitamin D Spiegel des Körpers zu schauen. Anders als andere Vitamine, die man mit der Nahrung aufnimmt, produziert der Körper bei ausreichender Sonnenbestrahlung einen nicht unerheblichen Teil (80 bis 90%) des benötigten Vitamin D selber. Die restlichen 10-20% werden über die Nahrung aufgenommen. Da nun in der grauen, sonnenarmen Zeit die körpereigene Produktion des Vitamin D heruntergefahren wird, kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Ein Mangel an Vitamin D äußert sich zu Beginn durch Schlappheit, Müdigkeit und fehlende Energie. Schnell kann dies zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen. Dauerhafter Vitamin D Mangel kann weitere Symptome wie Haarausfall, Muskelschwäche, Muskel-und Gliederschmerzen mit sich bringen.

Es macht also Sinn, Vitamin D zuzuführen. Allerdings sollte man dazu auf jeden Fall seinen Arzt konsultieren, denn das Auffüllen von Vitamin D ist nicht ungefährlich. Vitamin D kann man, anders als zum Beispiel Vitamin C, überdosieren, da der Körper den Überschuss an fettlöslichem Vitamin D nicht ausscheidet, sondern im Fett-und Muskelgewebe speichert. Ein erwachsener Mensch sollte pro Tag nicht mehr als 20 Mikrogramm Vitamin D zuführen.

Eine Überdosierung kann zu Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit, Problemen mit dem Flüssigkeitshaushalt, Nierensteinen, Nierenschäden und Nierenversagen führen.

Führt man Vitamin D allerdings dem Bedarf entsprechend auf, fühlt man sehr schnell eine Verbesserung und kann auch voller Energie in die Herbst-und Wintertage starten.


Gemütlichkeit: Je kälter und ungemütlicher es draussen wird, desto gemütlicher sollte man es sich zuhause machen. Gezielte Auszeiten sind, gerade in den kalten Monaten, Balsam für die Seele. Kuschelige Stunden auf dem Sofa, alleine oder mit dem Partner, mit einer flauschigen Decke, einem guten Buch, der neu entdeckten Lieblingsserie und einem heißen Tee sind wie kleine Urlaube zwischendurch. Diese Auszeiten sollte man fest einplanen und sie auch zelebrieren, denn nur so haben sie den gewünschten erholsamen Effekt. Diesen kann man noch verstärken, indem man diese gemütlichen Kuschelzeiten direkt nach einem Spaziergang in der Kälte genießt.


Spaziergänge im Schmuddelwetter: Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich mich am liebsten in der Wohnung verkriechen möchte, die Welt da draußen sieht alles andere als einladend und freundlich aus. Auch wenn es an manchen Tagen eine riesige Portion Überwindung kostet, sollte man Spaziergänge im Herbst oder Winter regelmäßig einplanen. Ich bin im Hamburger Umland aufgewachsen und eines der wesentlichen Dinge, die man dort lernt ist: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung.

Auch an kalten Herbst-und Wintertagen tut ein ausgiebiger Spaziergang gut und weckt die Lebensgeister. Wählt man dazu einen Weg, den man nicht so häufig geht, kann man die Welt um sich herum dabei ein Stückchen weit neu entdecken. Der Wald im Herbst, die nahegelegenen Felder im Schnee, das Stadtviertel mit herbstlicher Dekoration oder im weihnachtlichen Lichterglanz, oder, oder, oder. Jeder hat in seinem näheren Umfeld mit Sicherheit die eine oder andere Ecke, die es sich wieder mal zu erkunden lohnt. Wichtig: Je mehr es zu erkunden gibt, desto schneller geht der Spaziergang gefühlt vorbei.


Relax-Bad: Nach einem langen und stressigen Tag gibt es im Winter nichts wohltuenderes, als ein schönes, entspannendes Bad. Auch hier ist es wichtig, ein Wohlfühlambiente zu schaffen, damit das gewünschte "Wellness at home" Gefühl aufkommt. Ein paar Kerzen auf dem Badewannenrand und leise Entspannungsmusik wirken da Wunder. Die Zeit in der Badewanne nutze ich auch gerne, um in wohliger Atmosphäre ein spannendes Buch zu lesen.

Die Auswahl des richtigen Badezusatzes ist eine komplexe Aufgabe. Badeschaum, Padeperlen, Badeöl, Badekristalle, um nur ein paar zu nennen. Die Auswahl ist riesig. Ich persönlich nutze am liebsten Badeschaum, denn die großen Schaumberge, die sich beim Einlassen des Wassers bilden, gehören für mich einfach dazu. Die engere Auswahl treffe ich dann anhand des Duftes. Der Duft ist für mich, neben der Qualität, das wichtigste Auswahlkriterium, schließlich hat man diesen Duft über die Dauer des Bades in der Nase.

Eine weitere gute Wahl für ein ausgiebiges Entspannungsbad sind ätherische Öle, die ich dem Badeschaum gerne hinzufüge. Bei der Anwendung dieser aromatischen und wohltuenden Öle sind allerdings einige wichtige Punkte zu beachten. Die Dosierung sollte vorsichtig erfolgen, je nach Intensität reichen ein paar wenige Tropfen bereits aus, um ein intensives Dufterlebnis genießen zu können. Auch darf die Temperatur des Wassers nicht zu heiss sein, da sich die empfindlichen, natürlichen Aromen ansonsten nicht mit ihrer vollen Wirkung entfalten können.

Da es sich bei ätherischen Ölen um natürliche, pflanzliche Inhaltstoffe handelt, entfalten diese in temperiertem Wasser ihre wohltuende Wirkung. Zur Entspannung eignen sich Lavendel oder Zirbelkiefer. Stimmungsaufhellend wirken Bergamotte, Limette oder Ylang Ylang. Zur Stärkung der Abwehrkräfte sollte man das ätherische Öl der Fichtennadel verwenden. Melisse wirkt belebend, wohingegen Orange ausgleichend und Rose harmonisierend wirkt. Möchte man ein erfrischendes Bad nehmen, sollte man auf Zitrone zurückgreifen.

Sicherlich findet nicht jeder sofort den für ihn perfekten Badezusatz und es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr als ein Badezusatz den Weg in die heimische Wohlfühloase finden. Ich persönlich habe mittlerweile eine ganze Reihe von unterschiedlichen Düften und Ölen, die ich je nach Stimmung einsetze. Wie bei vielen anderen Dingen auch, ist hier der Weg das Ziel, denn auch das Ausprobieren ist immer wieder ein Erlebnis.

Nach einem ausgiebigen Bad darf natürlich das Eincremen nicht fehlen, denn egal wie reichhaltig und pflegend ein Badezusatz auch ist: Baden trocknet die Haut aus. Hinzu kommt in der kalten Jahreszeit noch die trockene Heizungsluft, die der Haut zusätzlich viel abverlangt und sie austrocknet. Daher sollte man nach einem Bad eher zur Körpercreme oder zur Körperbutter greifen, denn diese Produkte sind reichhaltiger als eine normale Bodylotion. Auch hier ist die Auswahl mittlerweile unüberschaubar groß, so daß man für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel das passende Produkt findet.

Zu meinen persönlichen Favoriten gehören die Produkte von "Rituals". Die verschiedenen Serien bieten alle ein harmonisches Dufterlebnis und die hochwertigen Produkte pflegen die Haut optimal. Ich nutze Badeschaum, Duschschaum und nach dem Abtrocknen die passende Körpercreme und das Körperspray. So wird die Haut optimal gepflegt und das Dufterlebnis hält noch lange über das Bad oder die Dusche hinaus an.


Macht Eure Küche zu einer Elebniswelt: Die Tage sind naß und kalt und die Zeiten, in denen man die Abende oder Wochenenden draußen verbracht hat sind vorbei. Welche Zeit würde sich also besser eignen, um in der Küche kreativ zu experimentieren, als der Herbst und Winter? Sicherlich passiert es Euch auch immer wieder mal, dass Ihr über ein leckeres Rezept stolpert und Euch fest vornehmt, es bei nächster Gelegenheit auszuprobieren. In der Hektik des Alltags bleibt es leider recht häufig dabei. Jetzt ist die Zeit dazu!

Gutes Essen und das gemütliche Beisammensein, das damit einhergeht, sind ein Fest für alle Sinne: Man genießt, man lacht, man fühlt Harmonie.

Warum nicht auch mal die Zeit nutzen, und als Paar oder Familie gemeinsam kochen?

Aber egal ob man alleine oder als Team in der Küche experimentiert: der kulinarische Genuss hinterher ist garantiert.

Gerade in der Vorweihnachtszeit ist das Backen für die meisten Menschen ein fester Bestandteil der Weihnachts-und Adventsrituale. Ich verbringe grundsätzlich zwei bis drei Tage vor dem ersten Advent in der Küche und backe ein ganzes Sortiment an Weihnachtskeksen. Einige Sorten haben ihren festen Platz, andere variiere ich von Jahr zu Jahr. Einen guten Teil der Kekse verpacke ich dann in kleine, hübsch dekorierte Geschenktütchen, so habe ich in der Weihnachtszeit immer ein tolles Mitbringsel für Freunde und Familie. Natürlich eignen die Tütchen sich auch sehr gut als kleine Zugabe zu den Weihnachtsgeschenken.

Selbstgekochte Marmeladen eignen sich auch wunderbar als kleine Aufmerksamkeit. Hier sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Äpfel oder Beerenmischungen sind eine gute Grundlage, die man mit weihnachtlichen Gewürzen wie Vanille, Zimt, Kardamom oder Glühweingewürz aromatisieren kann. Erlaubt ist was schmeckt und eigentlich kommt man hier sehr gut ohne Rezepte aus. Ich empfehle gerne den Gelierzucker 1:3, dabei kommen die Früchte besser zur Geltung als bei einem Verhältnis 1:1. Eine hübsche Dekoration für das Glas und fertig ist ein tolles Geschenk.


Dies sind natürlich nur ein paar Ideen und Anregungen, wie man die ungemütlichen und kalten Monate des Jahres gemütlich gestalten kann und dabei seinen Körper und seine Seele verwöhnt. Mit Sicherheit gibt es viele entspannende Dinge mehr, die den Herbst und Winter verschönen. Das eine oder andere ganz persönliche Ritual wird hat garantiert jeder.

Es gilt: erlaubt ist, was gut tut. Hauptsache es verwöhnt, entspannt und entstresst den sonst so hektischen Alltag.






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